
PRODUKTION
UNITERRE unterstützt eine vertraglich geregelte lokale und regionale Landwirtschaft. In den Vertragsverhandlungen müssen die Elemente der Qualität, der Menge, des Kalenders, des Preises und der die Frage der Anzahlungen (QMKPA) geregelt werden.
Die grundlegende Funktion der Landwirtschaft ist die Ernährung der Bevölkerung. Die Produktion von Nahrungsmitteln muss den berechtigten Erwartungen der Gesellschaft entsprechen - und den Bauern ein faires Einkommen sichern. Deshalb bevorzugen wir Qualität vor Menge und wir wollen die Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft verbessern. UNITERRE fordert im Milchmarkt beispielsweise seit bald zehn Jahren eine nationale, globale Mengensteuerung zur Preisstützung.
 
SOLIDARITÄT
UNITERRE stellt sich ausdrücklich hinter das Konzept der Ernährungssouveränität. Denn allein die Ernährungssouveränität garantiert den Zugang zu gesunden und erschwinglichen Nahrungsmitteln für alle und eine nachhaltige Entwicklung aller Länder.
Die Liberalisierung des Agrarhandels stürzt Bauernfamilien auf der ganzen Welt ins Elend – und vergrössert nur den Profit einiger weniger multinationaler Unternehmen im Agrobusiness. Wir verlangen, dass die WTO unter die Aufsicht einer internationalen Organisation - beispielsweise der UNO - gestellt wird. Gemeinsam mit 130 bäuerlichen Organisationen, die auch in der Via Campesina organisiert sind, weisen wir eine masslose Liberalisierung der Landwirtschaft, die Menschen und Umwelt zerstört, entschlossen zurück.

VERANTWORTUNG
UNITERRE ist gegen den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen (GVO), von Hormonen in der Tierhaltung, gegen die Patentierung des Lebendigen und unterstützt eine bäuerliche Landwirtschaft mit menschlichem Gesicht.
An einer nachhaltigen, multifunktionalen und bevölkerungsnahen Landwirtschaft führt kein Weg vorbei. Denn die industrielle Landwirtschaft bedroht die Umwelt und die öffentliche Gesundheit in schwerwiegender Weise. Die Schweizer Bauern wollen gesunde, hochqualitätige Lebensmittel produzieren. Wir setzen uns für eine Landwirtschaft ein, welche soweit als möglich auf erneuerbaren Ressourcen basiert und das bäuerliche Wissen für die zukünftigen Generationen erhält.
 
ARBEIT UND LEBENSQUALITÄT
UNITERRE will mehr Bauern und Bäuerinnen. Die Welt braucht alle ihre Bauern.
Wir setzen uns für eine nachhaltige Gesellschaft ein, und um dieses Ziel zu erreichen, braucht es jeden Bauernbetrieb. Betriebsübernahmen und Neugründungen von Betrieben sollen unterstützt und nicht verhindert werden. Mehr Bauern bedeutet auch mehr Lebensqualität in der Landwirtschaft und der Gesellschaft. Die Landwirtschaft muss Arbeitsplätze schaffen und soziale Rechte der Arbeitnehmer garantieren. Um lebendige Landschaften zu erhalten, müssen neue Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und den vor- und nachgelagerten Bereichen geschaffen werden.
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Präsentation S.Spahn_Uniterre Zürich (Die Grüne) (2010)
>Flyer Uniterre (2010)
Statuten (pdf, 2008)
Präsentation Uniterre (DLZ Magazin, Juni 2004)
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